Neben den kabellosen Datenübertragungsmethoden besteht die Möglichkeit einer kabelgebundenen Datenübertragung. Mit zunehmenden Datenmengen und den Funktionen wie Kalender und Textverarbeitung, wuchs schon frühzeitig das Bedürfnis der Benutzer Daten zwischen Ihrem Handy und Ihrem Computer austauschen zu können. Zu Beginn der Entwicklung konnte man die Handys mit einem Datenkabel an die serielle Schnittstelle des Computers verbinden, und mit einer Zusatzsoftware auf den Speicher des Handys zugreifen. Damit war man mit noch sehr geringen Datenübertragungsraten von 9.600 bis 14.400 Bit/s in der Lage zum Beispiel Kontaktdaten oder Termine zu ändern. Auch war es kurze Zeit später möglich, Termine und Kontakte sowie Aufgaben zwischen den jeweiligen Programmen auf dem Computer mit dem Mobiltelefon zu synchronisieren. Damit hatte man für die jeweiligen Bereiche immer dieselben Daten auf dem Computer und dem Mobiltelefon. Die Synchronisation war bidirektional dies bedeutet, dass egal auf welcher Seite man die Daten verändert hatte, also egal ob auf dem Mobiltelefon oder dem Computer, man auf beiden Geräten dieselben Datensätze vorfand. Damit kann man zum Beispiel unterwegs auf seinem Mobiltelefon einen Kontakt hinzufügen oder einen Termin ändern, um diesen später mit dem Computer abzugleichen. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung der Mobiltelefone ging auch die Erweiterung dieser Möglichkeiten einher. So konnte man sein Mobiltelefon als Datenkommunikationsschnittstelle (Modem) benutzen, um sich zum Bespiel unterwegs mit dem Notebook über das Mobiltelefon mit dem Internet zu verbinden. Die modernen Computerbetriebssysteme kommen immer häufiger ohne Zusatzsoftware der Handyhersteller aus, um einen Kontakt mit dem Mobiltelefon herzustellen. Bei den neuesten Modellen ist diese Datenkommunikation auch gänzlich ohne Kabel, zum Beispiel per Bluetooth, möglich. Mussten Datenkabel vor ein paar Jahren noch als teure Option zusätzlich erworben werden, so gehören diese heute zum Standardlieferumfang für Mobiltelefone dazu. Häufig werden nicht mehr nur Datenkabel geliefert, sondern so genannte Tischladestationen. Diese stellen eine Datenverbindung mit dem Computer her und werden zusätzlich mit dem Ladegerät verbunden um den Akku, wenn das Handy in der Tischladestation platziert ist, aufzuladen. Datenverbindungen zum Handy mittels Datenkabel oder ohne werden heutzutage nicht mehr nur zur reinen Synchronisation genutzt, sondern dienen vielmehr auch zum Austausch von weiteren Informationen oder zum Installieren von Zusatzsoftware. Weitere Informationen können jede Art von Daten sein, die auf dem Handy oder dem Computer genutzt werden können, zum Beispiel Musik, Bilder, Texte, Tabellen etc. Auch sind bei den Datenkabeln die seriellen Verbindungen zum Notebook inzwischen von reinen USB-Verbindungen mit wesentlich höheren Datenraten von mehreren Mbit/s abgelöst worden.