Videostationen

Durch den Mobilfunkstandard UMTS wird den Mobilfunkteilnehmern die Möglichkeit geboten, aktiv Videotelefonie zu betreiben. Anders als bei normalen Telefonaten sehen sich die Teilnehmer gegenseitig während des Gespräches. Vorraussetzung hierfür ist zunächst ein UMTS-fähiges Mobiltelefon mit integrierter Kamera. Durch Videotelefonie werden parallel Bild- und Sprachdaten verarbeitet. Bei der Videotelefonie handelt es sich um eine Leitungsvermittlung, das heißt die Gespräche werden nach der Dauer und nicht nach den verbrauchten Datenmengen abgerechnet.

Videostationen unterstützen die Funktion der Videotelefonie. Das Mobiltelefon wird in die Station mit integrierter Videokamera eingesteckt. Sobald Mobiltelefon und Videostation auf diese Weise verbunden sind, wird automatisch die Kamera aktiviert. Über ein Headset kann mit dem Gesprächspartner kommuniziert werden. Die Videostation bietet zwei Vorteile. Zum einen kann Blickkontakt zum Gesprächspartner gehalten werden und zum anderen können beispielsweise Notizen während des Gespräches gemacht werden, da durch das Headset die Hände frei sind. Diese technische Innovation kann nur genutzt werden, wenn beide Teilnehmer über die entsprechenden Geräte für eine Videokonferenz verfügen.

(c) Handycluster.de
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