MMS und EMS

Aus dem Short-Message-Service hat sich ein weiterer Dienst – der Multimedia-Messaging-Service, kurz MMS sowie der Enhanced-Message-Service – EMS entwickelt.

 

EMS

Der Enhanced-Message-Service heißt übersetzt „erweiterter Nachrichtenservice“. Neben den Funktionen einer SMS können mit einem EMS- fähigen Handy auch Klingeltöne, Handylogos oder Bilder empfangen werden. Bei den neuen Handymodellen ist EMS ein Standarddienst. Eine Begrenzung auf 160 Textzeichen erfolgt bei EMS nicht.


MMS

MMS, der Multimedia-Messaging-Service fasst die Funktionsweisen von SMS und EMS zusammen. Mit einer MMS können Multimedianachrichten von Mobiltelefon zu Mobiltelefon oder auch von Mobiltelefon zu einer E-Mail-Adresse versendet werden. Im Vergleich zu einer SMS oder EMS sind die Versandkosten höher. Eine Begrenzung auf 160 Zeichen gibt es bei einer MMS nicht. Durch die verschiedenen Handymodelle variiert jedoch die Empfangsgröße. Mit dem so genannten Transcoding wird die Nachrichtengröße durch den Netzbetreiber angepasst, so dass ein Empfang mit individuellen Geräten möglich ist. Die Netzbetreiber haben zurzeit eine Messgröße von 300 KByte. Mit einer MMS können sowohl Texte, Dokumente, Bilder als auch Videoausschnitte versendet werden. MMS können nur von Geräten empfangen werden, die diesen Dienst unterstützen.

Während der Weltmeisterschaft 2006 wurden zahlreiche Multimedianachrichten durch die Netzbetreiber zu Marketingzwecken versandt.

(c) Handycluster.de
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