Gesundheitliche Auswirkungen

Während des Mobiltelefon-Booms wurde oft über die gesundheitlichen Auswirkungen und Gefährdungen durch Mobiltelefone diskutiert.

Viele Behauptungen wurden in den Raum gestellt, beispielsweise das Mobiltelefone unfruchtbar machen oder krebserregend wirken.

Da die von Mobiltelefonen ausgehende Strahlung auch Störungen bei anderen elektronischen Geräten verursacht, wird vermutet, dass diese Strahlung auch auf den menschlichen Körper wirkt.

So dürfen zum Beispiel in Krankenhäusern keine Mobiltelefone verwendet werden, da diese die empfindlichen Geräte erheblich stören können. Auch Personen mit Herzschrittmachern sollten keine Mobiltelefone nutzen, da diese falsche Signale an den Schrittmacher senden könnten.

Bei einem GSM-900-Netz beträgt die maximale Leistung zwei Watt. Diese Höchstgrenze wird lediglich bei einem Verbindungsaufbau erreicht, das heißt wenn ein Anruf eingeht oder eine SMS empfangen wird. Ist beispielsweise ein Telefonat zustande gekommen, wird die Leistung wieder heruntergefahren. Hält man das Mobiltelefon während eines Gespräches länger in die Nähe des Kopfes, erwärmt sich dieser. Dies kann unter Umständen zu Kopfschmerzen führen. Ein direkter Zusammenhang konnte allerdings wissenschaftlich weder belegt noch widerlegt werden. Im Vergleich zu GSM-Verbindungen treten bei UMTS keine immensen Leistungsschwankungen auf. Zu Beginn des Verbindungsaufbaus wird mit einer minimalen Leistung gesendet und nach und nach gesteigert, bis eine einwandfreie Verbindung besteht.

(c) Handycluster.de
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