Eine weitere Zusatzfunktion von Mobiltelefonen der neuen Generation ist das Erstellen und Betrachten von Videosequenzen. Der Nutzer kann mit der integrierten Digitalkamera eigene Videoaufnahmen drehen und gegebenenfalls per MMS, E-Mail oder über die Bluetooth-Verbindung weiterleiten. Oder hat eben umgekehrt zum Beispiel per Videostreaming Zugriff auf öffentliche WebCams.
Hat der Nutzer eine gesonderte Speicherkarte, können ebenfalls längere Videoclips, zum Beispiel Musikvideos, gespeichert und jederzeit angeschaut werden.
Ist das betreffende Video nicht im Mobiltelefon oder auf der Speicherkarte hinterlegt, muss zunächst eine Verbindung zum Internet erstellt werden. Für vielfaches Videostreaming empfiehlt sich ein Mobiltelefon, welches per GPRS oder EDGE eine Internetverbindung aufbauen kann.
Wird ein Video oder Videoclip herunter geladen, besteht die Internetverbindung während des gesamten Downloads.
Anders als beim Download von Videoclips werden beim Videostreaming keine Dateien gespeichert – weder auf dem Mobiltelefon noch auf der Speicherkarte. Im Vergleich zum Download können beim Videostreaming die Dateien bereits online betrachtet und abgespielt werden.
Durch die integrierte Kamera können die Nutzer ebenfalls eigene Videoclips aufzeichnen. Die Aufnahmedauer variiert von Modell zu Modell und kann bis zu einer Stunde betragen. Kurze Videoclips können beispielsweise anschließend per E-Mail oder MMS versendet werden.