Der Akku

Ein Mobiltelefon bezieht die nötige Stromversorgung aus einem Akku. Dieser muss in regelmäßigen Abständen aufgeladen werde, da sich die Leistung durch die Nutzung des Mobiltelefons und verschiedener Anwendungen abbaut. Akkus variieren unter anderem in ihrer Leistung und in ihrem Gewicht. Akkus sind in verschiedene Typen zu unterteilen.

 

Der Nickel-Cadmium-Akku

Nickel-Cadmium-Akkus sind die ältesten Akkubauarten. Diese sind im Vergleich zu anderen Akkutypen sehr günstig, was sich jedoch in der Leistung äußert, denn diese Akkus sind relativ schnell aufgebraucht und müssen des Öfteren aufgeladen werden. Hier ist zu beachten, dass Nickel-Cadmium-Akkus komplett entladen sein müssen bevor sie wieder aufgeladen werden. Dieser Umstand ist dem Memory-Effekt zuzuschreiben. Wird der Akku vor dem Laden nicht komplett Entladen, wird nur noch soviel Energie zugeführt, wie verbraucht wurde. Ein vollständiges Aufladen kann dann unter Umständen nicht mehr möglich sein. Nickel-Cadmium-Akkus wurden 1899 entwickelt und sind alkalisch. Cadmium ist ein Schwermetall und wird als umweltschädigend und krebserregend eingestuft. Aus diesem Grund wurde 2004 eine EU-weite Richtlinie beschlossen, die die Nutzung von Nickel-Cadmium-Akkus weitestgehend verbietet.

 

Der Nickel-Metallhydrid-Akku

Nickel-Metallhydrid-Akkus weisen eine bessere Leistung auf als Nickel-Cadmium-Akkus. Zudem werden bei den Nickel-Metallhydrid-Akkus keine umweltschädigenden Stoffe verwendet. Der oben beschriebene Memory-Effekt tritt bei dieser Bauart ebenfalls auf.

 

Der Lithium-Ionen-Akku

Lithium-Ionen-Akkus sind am effektivsten und speichern die Energie wesentlich effizienter als die vorbenannten Bauarten. Anders als Nickel-Cadmium-Akkus können Lithium-Ionen-Akkus jederzeit geladen werden und unterstehen somit nicht dem Memory-Effekt. Dies ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Akkubauarten. Lithium-Ionen-Akkus haben eine hohe Energiedichte. Die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Akkus ist jedoch begrenzt. Mit jedem Ladevorgang lagern sich Lithium-Verbindungen an negativen Elektroden ab, was zur Folge hat, dass die Akkuleistung nach und nach abbaut. Ist der Lithium-Ionen-Akku in Betrieb wandern die Lithium-Ionen von der positiven Elektrode zur negativen Elektrode. Dort werden diese gelagert und eine Lithium-Kohlenstoff-Verbindung wird freigesetzt. Wird der Akku geladen, werden die abgelagerten Lithium-Ionen wieder freigegeben und wandern zurück zur positiven Elektrode.

 

Der Lithium-Polymer-Akku

Aus dem Lithium-Ionen-Akku heraus wurden die Lithium-Polymer-Akkus entwickelt. Diese weisen eine noch höhere Energiedichte auf und sind somit leistungsfähiger.

 

Akkupflege

Um den Akkus eine möglichst lange Lebensdauer zu geben, müssen diese richtig gepflegt werden. Dazu gehört ebenfalls das richtige Ladeverhalten. Nickel-Cadmium-Akkus dürfen, um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen, erst aufgeladen werden, wenn sie komplett entladen sind.

(c) Handycluster.de
Mobilfunktipp des Tages: Handykosten senken mit Cellity!

Handyzubehör - Handytarife - Preisvergleich und Infoportal

Top-Themen: UMTS | Trends | Oberschalen | SMS
Top-Artikel: Ersatzteile | Datenkabel | LED Umbau

Suchen