Andere Mobilfunkarten - Der analoge Bündelfunk

Der analoge Bündelfunk ist eine technische Verbesserung des Betriebfunks und wurde Ende der 80er Jahre auf den Markt gebracht. Auch hier werden Daten und Sprache übertragen. Innerhalb des Bündelfunks kommunizieren nur geschlossene Benutzergruppen in einem Frequenzbereich von 410 MHz bis 430 MHz. Durch effektive Kabelbündelungen ist eine hohe Netzdeckung gegeben. Ein Bündelfunknetz besteht zunächst aus Sprachkanälen und Organisationskanälen.

Jedes Funkgerät besitzt, ähnlich wie die SIM-Karten, eine eigene Kennnummer. Mittels des Organisationskanals werden Informationen über die Teilnehmer übertragen sowie die Kanalzuweisung vorgenommen.

Bündelfunksysteme sind lizenzpflichtig, jedoch wird hier, anders als bei den öffentlichen Mobilfunknetzen, nur eine monatliche Grundgebühr erhoben. Eine Abrechnung von Gesprächsminuten erfolgt nicht. Datenübertragungen oder auch Verbindungen in andere Netze hingegen werden berechnet. Der Versuch, Bündelfunksysteme öffentlich anzubieten und zu verbreiten, war weniger erfolgreich als erhofft. Das ist jedoch dem Wettbewerb mit den öffentlichen Mobilfunknetzen, die sich in diesem Bereich durchgesetzt haben, zuzuschreiben. Für Firmen und Unternehmen bietet der Bündelfunk eine günstige und effektive Alternative. Gerade in Taxiunternehmen wird der analoge Bündelfunk ausgiebig genutzt.

Im Einzelnen können unter anderem folgende Dienste durch Bündelfunk realisiert werden: Gruppenruf, Statusmeldungen, Datenübertragungen und Wählverbindungen ins Telefonnetz.

(c) Handycluster.de
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