Um die schnellen Datenverbindungen über UTMS realisieren zu können, wurde HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) eingeführt. Die UMTS-Verbindung kann durch diesen Standard auf bis zu 14 MBit/s erhöht werden. Bedingt durch die Architektur und der Teilnehmerzahl beträgt die Übertragungsrate meist 3,6 MBit/s. HSDPA verstärkt das Signal von der Basisstation zum Mobiltelefon.
An der Entwicklung von HSDPA wird weiterhin gearbeitet, um noch höhere Übertragungsraten zur Verfügung stellen zu können. Vorraussetzung für die Nutzung dieses Standards ist ein UMTS-fähiges Mobiltelefon.
Um HSDPA umsetzen zu können, bedarf es lediglich einem Softwareupdate der Basisstationen. Somit sind keine großen Investitionen der Netzbetreiber notwendig. Durch HSDPA werden die Daten und die Leistung in einer Funkzelle bestmöglich verteilt. Alle zwei Millisekunden kann mittels HSDPA eine Übertragung der Datenpakete erfolgen. Im Vergleich dazu sendet UMTS nur alle zehn Millisekunden.
Das Pendant zu HSDPA ist HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). HSUPA sorgt für eine bessere Datenübertragung von Mobiltelefon zur Basisstation. HSUPA befindet sich noch in der Entwicklung, daher können keine bestätigten Werte angegeben werden. Theoretisch ist eine Datenübertragung mit bis zu 5,8 MBit/s möglich.